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Wenn der Fall der Fälle eintritt,

ist als erstes eine Klärung des Betreuungsverhältnisses für Ihren Angehörigen notwendig, damit Sie für ihn aktiv werden können.

  • Mittels einer Willenserklärung bzw. einer Generalvollmacht (unter der Hinzuziehung eines Notars) oder
  • einer Vorsorgevollmacht, die formlos erstellt wird, oder
  • der Bestellung eines gesetzlichen Betreuers beim Betreuungsgericht

werden Sie oder eine andere Person dazu berechtigt, alle weiteren notwendigen Schritte einzuleiten. Unter anderem gehört das Aufenthaltsbestimmungsrecht dazu.

Die Pflegestufe und der Versorgungsumfang werden mit den behandelnden Ärzten festgelegt...
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Die Pflegestufe und der Versorgungsumfang werden mit den behandelnden Ärzten festgelegt. Hierbei stehen Ihnen unsere Mitarbeiter unterstützend zur Seite.

Ihrem Angehörigen stehen in dieser besonderen Lebenslage möglicherweise Sozialleistungen oder...
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Ihren Angehörigen

stehen in dieser besonderen Lebenslage möglicherweise Sozialleistungen oder Leistungen von Versicherungen bzw. der Berufsgenossenschaft zu. Dies ist natürlich abhängig vom Status und den Einkommensverhältnissen.

  • Wenn ein Haftpflichtschaden vorliegt, kommt ein Bezug von Leistungen der zuständigen Haftpflichtversicherung in Frage.
  • Ein weiterer Ansprechpartner könnte die zuständige Berufsgenossenschaft sein.
  • Sollte ein EU-Rentenanspruch bestehen, nehmen Sie Kontakt zum Versicherer auf.
  • Eine Befreiung von den gesetzlichen Rundfunkgebühren ist möglich.
  • Finanzielle Mehraufwendungen, die bedingt die Erkrankung Ihres Angehörigen entstehen, können beim Sozialamt geltend gemacht werden (ohne Offenlegung sämtlicher Vermögensverhältnisse).
  • Die Einrichtungspauschale für den den Pflegeerfordernissen entsprechenden Wohnraum ist beim zuständigen Sozialamt zu beantragen.

Die Beantragung vieler Leistungen erfolgt aufgrund der besonderen Schwere der Erkrankung Ihres Angehörigen...
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Die Beantragung vieler Leistungen

erfolgt aufgrund der besonderen Schwere der Erkrankung Ihres Angehörigen. Diese wird im Arztbrief nachgewiesen. Beachten Sie bitte auch, dass bei Auszug des Patienten aus dem Haushalt keine Bedarfsgemeinschaft mehr vorliegt (wichtig bei Leistungsempfängern nach ALG II).

Welche Unterlagen benötigen Sie?
Prinzipiell sind Kopien folgender Unterlagen vorzulegen:...
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Welche Unterlagen benötigen Sie?

Prinzipiell sind Kopien folgender Unterlagen vorzulegen:

Der aktuelle Arztbrief,
der Mietvertrag,
Einkommensnachweise,
ggf. der Behindertenausweis,
Ihre Vollmacht, Willenserklärung bzw. der Betreuerausweis,
Ihr Personalausweis.

Welche Unterlagen sind darüber hinaus erforderlich. wenn: 1. der Patient Anspruch auf ALG II hat...
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Der Patient hat Anspruch auf ALG II:

Weitere Unterlagen, die in Kopie vorgelegt werden müssen, sind

  • der aktuelle (letzte) Bewilligungsbescheid,
  • aktuelle Bescheide über Zusatzrenten u.ä.,
  • im Falle, dass es absehbar ist, dass der Patient berufsunfähig bleibt, eine Kopie des Rentenantrags.

Bitte beachten Sie die Fristen der zuständigen ARGE, um Leistungskürzungen zu verhindern. Zuständig sind:

  • die Leistungsabteilung der ARGE (Meldung des Umzugs, Antrag auf vollständige Übernahme der Miete;
  • das Bürgeramt (Ummeldung des Wohnsitzes, Antrag auf Befreiung von der GEZ)
  • das Sozialamt (Antrag auf Einrichtungspauschale);
  • der Kommunale Sozialverband Sachsen (bitte beachten: der Patient darf das Rentenalter noch nicht erreicht haben).

 

Der Patient ist berufsunfähig:

Weitere Unterlagen, die in Kopie vorgelegt werden müssen, sind

  • die Lohnbescheinigungen der letzten drei Monate (bzw. der letzte Steuerbescheid bei Selbständigen),
  • die Bescheinigung über das Krankengeld,
  • ggf. der Sozialhilfebescheid,
  • Bescheinigungen über Zusatzrenten u.ä.,
  • im Falle, dass es absehbar ist, dass der Patient berufsunfähig bleibt, eine Kopie des Rentenantrags.

Ist die Genesung Ihres Angehörigen zu erwarten, beachten Sie, dass Sie den Antrag auf ALG I bzw. ALG II zur Fristwahrung bei der zuständigen ARGE stellen.

Zuständig sind:

  • das Bürgeramt (Ummeldung des Wohnsitzes, Antrag auf Befreiung von der GEZ, Antrag auf Wohngeld)
  • das Sozialamt (Antrag auf Einrichtungspauschale, Antrag auf Hilfe zum Lebensunterhalt/ Grundsicherung);
  • der Kommunale Sozialverband Sachsen (bitte beachten: der Patient darf das Rentenalter noch nicht erreicht haben).

 

Der Patient ist im Rentenalter:

Weitere Unterlagen, die in Kopie vorgelegt werden müssen, sind

  • der aktuelle Rentenbescheid,
  • ggf. der Sozialhilfebescheid,
  • Bescheinigungen über Zusatzrenten u.ä.

Zuständig sind:

  • das Bürgeramt (Ummeldung des Wohnsitzes, Antrag auf Befreiung von der GEZ, Antrag auf Wohngeld)
  • das Sozialamt (Antrag auf Einrichtungspauschale, Antrag auf Hilfe zum Lebensunterhalt/ Grundsicherung).